18. Februar 2020

Filter-Kaffeemaschine

Von MarkusBolik

Internetseite des Herstellers: (>Link<)

Vorbemerkung: Beim Auspacken der neuen Maschine wirkten die Kunststoff-Teile, mit Blick auf den ansonsten aus Metall gefertigten Korpus und die Edelstahl-Thermoskanne, etwas billig. Der Eindruck verflüchtigt sich aber schnell, wenn die dominante Funktionalität und Reparierbarkeit mitbetrachtet werden.

Die einzelnen Merkmale unterscheiden die Maschine von sehr vielen anderen Filter-Kaffeemaschinen und in der Summe unterscheidet sie sich von ALLEN Filter-Kaffeemaschinen:

  • Die Maschine wird in Holland in Handarbeit gefertigt.
  • Der Hersteller gibt eine Garantie von 5 Jahren.
  • Der Preis von 193 Euro (2019) ist angemessen.
  • Die Maschine ist für den versierten Laien reparierbar und Ersatzteile einschließlich verständlicher Reparaturanleitungen sind über den Onlineshop erhältlich.
  • Es wird die erforderliche Kaffee-Brühtemperatur von 92-96°C im Brühgut erreicht.
  • In ca. 6 Minuten sind 1,25 Liter Kaffee fertig gebrüht.
  • Der Brühvorgang geschieht sehr leise, also ohne das übliche „Fauchen“.
  • Das Brühwasser wird über Öffnungen in einer „Brause“ über das Mahlgut gleichmäßig verteilt.
  • Der Kaffee läuft in eine Edelstahl-Thermoskanne, die später beim Ausgießen nicht tropft oder kleckert.
  • Die nicht vorhandene Warmhalteplatte bedingt eine Energieeinsparung.
  • Nach dem Brühvorgang schaltet sich die Brüh-Einheit der Kaffee-Maschine ab.
In Aktion – Filter-Abdeckung ist für das Foto abgenommen.

Wie kommen wir zu „unserem“ Kaffee-Genuss mit der Kaffee-Maschine?

  • Gefiltertes (also ziemlich kalkfreies) Wasser für 10 Tassen in den Wasserbehälter einfüllen.
  • Papier-Filtertüte an den Nahtstellen je einmal falten.
  • Filterhalter mit eingelegter Papier-Filtertüte mit Wasser einmal ausspülen und das Wasser verwerfen (nicht durchlaufen lassen).
  • 50 Gramm Qualitäts-Kaffee-Bohnen (nicht zu dunkel geröstet) mit einer Hand-Kaffee-Mühle genussvoll wie früher mahlen. Wir nehmen eine milde Röstung für Café-Crema. Ich klemme die Mühle zwischen den Knien ein. Das hat meine Oma aus Leer (Ostfriesland) auch immer gemacht, wenn wir zu Besuch waren und es zur Feier neben dem obligatorischen Tee auch „echten Filterkaffee“ gab.
  • Das gesamte Mahlgut in die ausgespülte Papier-Filtertüte schütten.
  • Filter unter der Brühwasser-Brause platzieren.
  • Die Kaffee-Maschine einschalten.
  • Ruckzuck beginnt der leise blubbernde Brühvorgang.
  • Mit einem Kaffee-Löffel rühre ich (manchmal) ganz bedächtig im Filter, um den maximalen Geschmack aus dem Mahlgut „herauszuholen“ – funktioniert aber auch ohne das Rühren.
  • Nach 6 Minuten ist das letzte Brühwasser im Filter, nach ca. 9 Minuten ist der Kaffee vollständig in die Thermoskanne gelaufen.
Eine helle und milde Röstung
Die Edelstahl „Brause“ verteilt das Wasser gleichmäßig im Filter.

Mit etwas Roh-Rohrzucker (fair gehandelt) und etwas Bio-Hafermilch runde ich den fruchtig- kräftigen Kaffee-Geschmack ab. Was für ein unerwarteter neuer Genuss – der Kaffee hat uns bisher unbekannte und sehr angenehme Geschmacksnoten entfaltet. Keine Spur von Bitterkeit oder Säure – einfach nur Kaffee-Genuß!

Fazit: Besonders empfehlenswert!