Brotbackautomat SANA

In Tschechien wird ein Brotbackautomat der Extraklasse hergestellt. Alleinstellungsmerkmale sind der Edelstahl-Rührbehälter (keine gesundheitsgefährdende Beschichtung mit Kunststoff) und die besondere Flexibilität bei den Backprogrammen. Es ist eine unendliche Vielzahl von Kombinationen zwischen den Programmkomponenten Kneten, Gehen und Backen möglich. Diese Gründe haben mich dazu bewogen, über Umwege diese europäische Produkt zu beziehen.

Die Bedienungsanleitung wurde nur in englischer Sprache mitgeliefert. Besonders bei den Back-Fachbegriffen ist das alles nicht einfach zu verstehen. Aber mit einem guten Übersetzungsprogramm sind die Hürden schnell genommen. Rechts auf der Oberseite ist ein Display mit acht Funktionstasten. Wenn man das Prinzip erstmal verstanden hat, ist die Bedienung kinderleicht. Der Automat hat fünf Programme fürs Backen und zwei Programme für das Gehen. Diese voreingestellten Werte könnten belassen, oder mit wenig Aufwand verändert werden. Die geänderten Einstellungen bleiben nach dem Ändern gespeichert. Das ist prima, denn so ist es möglich, immer wieder auf z.B. Programm zwei das gleiche Roggenvollkornbrot zu backen und auf Programm drei ein himmlisches Weizen-Weißbrot mit Rosinen.

Eine Hürde ist die Herstellung des eigenen Sauerteiges aus Mehl und Wasser (KEINE HEFE oder CHEMIEZUSATZ). Puh! Damit habe ich mich schwer getan, da ungefähr jede Anleitung anders ausfällt bezüglich Mengen, Gehzeit, Zutaten, Temperatur. Da heißt es sehr geduldig ausprobieren.

Bis zum Traumbrot aus gequetschten Roggenkörnern, Roggenvollkornmehl und Dinkel- bzw. Weizenvollkornmehl ist es ein wiederholtes Ausprobieren. Rapsöl statt Olivenöl (Geschmack), etwas mehr Salz, weniger oder mehr Flüssigkeit, längere Gehzeit eins, längere Gehzeit zwei, länger kneten, oder doch kürzer. Ich habe verschiedene Mehle ausprobiert. Mal die Roggenkörner eingeweicht, dann gequetscht oder einfach nur mit Roggenvollkornmehl gebacken. Es ist ein aufwändige Probieren – aber irgendwann ist das Brot einfach passend, und es stellt sich etwas Stolz ein auf das „ideale Brot„.

Bezugsquelle (nur in englischer Sprache, kein Deutsch) : > hier klicken <