Gebäckformmaschine für Spekulatius

Uwe (Aurich) hat einen alten Gebäckformer in seinem Eigentum und setzt diesen mindestens einmal im Jahr für die Herstellung von Gebäck ein. Durch die vorhandenen Formenwalze mit Spekulatius-Motiven drängt sich der Einsatz in der Vorweihnachtszeit förmlich auf.

In Jahr 2019 durfte ich den Entstehungsprozess der Auricher Spekulatius, in Anbetracht der nachhaltigen Maschine und mit größter Verzückung über die Qualität, etwas unterstützten. Den Teig hatte Uwe am Tag zuvor bereits maschinenfertig hergestellt.

Der Formvorgang an sich ist recht simpel. Man drückt mit einer Hand den Teig oben in den Trichter des Gebäckformers. Mit der anderen Hand wird mit ruhigen und gleichmäßigen Bewegungen die Kurbel bedient. Die Maschine arbeitet total geräuschlos und die Spekulatius legen sich Stück für Stück auf das Leinen-Förderband.

Teiglinge auf dem Förderband

Meine Aufgabe war es nun, die nach Kardamom duftenden weichen Spekulatius Teiglinge vorsichtig und mit Bedacht vom Förderband abzuheben und auf die Backbleche zu legen. Und nicht vergessen, die Ränder von überschüssigem Teig zu befreien.

Acht Teiglinge nebeneinander und vier Reihen untereinander. Wir haben sechs Bleche mit Spekulatius zum Backen vorbereitet. Nachdem der kurze Backvorgang abgeschlossen war, durften die Spekulatius unter Verströmen eines absolut weihnachtlichen Duftes, der sich im gesamten Haus verbreitete, zum Abkühlen herausgeholt werden. Hmmmh – was für ein Genuss.

Warum Spekulatius kaufen, wenn doch mit eigenen Mitteln solch herausragende Eigenproduktionen möglich sind. Und schon die Beschäftigung mit der Maschine und das hantieren mit den ansehnlichen Teiglingen war ein entspanntes vorweihnachtliches Vergnügen …